Bei der Manöverkritik nach der Veröffentlichung der ersten mit dem Print Publisher gelayouteten Ausgabe der Schülerzeitung „anstalt“ konnten die Schüler letzte Anwendungsfragen klären – und lieferten auch wertvolles Feedback zur Software.

red.web unterstützt Schülerzeitung "anstalt" des Koblenzer Görres-Gymnasiums

Herzensprojekt nach Feierabend: Medienmachern von morgen den Einstieg in professionelle Zeitungsproduktion ermöglichen

Mit einer einfachen und direkten Anfrage an uns fing es an: Dennis Feldmann, damaliger Chefredakteur der Schülerzeitung des Görres-Gymnasiums Koblenz, meldete sich bei red.web. Sein Anliegen: Ob man die Produktion der Schülerzeitung „anstalt“ nicht auch mit der professionellen Software von red.web bestreiten könne und wie viel das denn kosten würde. Das Team der Softwareschmiede aus Koblenz überlegte nicht lange.

Denn durch die ehrenamtliche und für die Schüler kostenlose Betreuung der Schülerzeitung können sie den Medienmachern von morgen die Gelegenheit verschaffen, mit einem professionellen Layout zu punkten, die Software auszuprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Jetzt wurde die erste mit dem Print Publisher produzierte Ausgabe der „anstalt“ veröffentlicht.

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Bild: Beim abendlichen Besuch im Druckhaus überreichten Dennis Feldmann und Cheflayouter Alexander Schmitz dem red.web-Team ihre erste, mit dem Print Publisher produzierte Ausgabe ihrer Schülerzeitung.

Der internetbasierte Print Publisher ermöglicht den Schülern bessere Arbeitsteilung

Ähnlich sieht das auch Dennis Feldmann, der jüngst mit seinem Cheflayouter Alexander Schmitz im Druckhaus in der Mittelrheinstraße vorbeischaute, um die erste Ausgabe, die mit red.web entstanden ist, vorbeizubringen: „Mit red.web können wir Erfahrungen sammeln, die uns später sicher helfen, wenn wir tatsächlich Geschmack am Berufsfeld Journalismus finden. Außerdem können wir so unsere Zeitung effizienter und gemeinschaftlicher produzieren.“ Denn mit red.web können alle Beteiligten, ob Schreiber oder Layouter, gleichzeitig ganz bequem über das Internet an der Produktion der Zeitung mitwirken. „Zum Beispiel hatten wir die Situation, dass ich mit Dennis telefonierte, während er im Zug saß und über seinen Handyhotspot im System war. Ich war zuhause an meinem Rechner – und gemeinsam haben wir so das Layout der Ausgabe fertig gemacht“, beschreibt Alexander Schmitz die neuen Möglichkeiten. So wird das Layout auf mehrere Schultern verteilt – alle können auch von zuhause aus zusteigen, wenn die Koordination eines Teamtreffens aufgrund unterschiedlicher Stundenpläne schwierig ist.

Auch den nächsten Schritt in Sachen Workflows hat Schmitz fest im Blick: „Für die nächste reguläre Ausgabe werden wir kleine Anwender-Schulungen abhalten und es den Autoren ermöglichen, ihre Texte direkt in red.web zu schreiben. So sehen sie auf einen Blick, wie viel Platz sie haben, und wie ihr Artikel aussehen wird. Außerdem müssen die Texte dann nicht mehr kopiert und eingefügt werden.“

„Es ist uns wichtig, dass sich die Schüler wie ein echter Kunde fühlen, wenn Sie mit uns zu tun haben. Dass wir die Arbeit für dieses Herzensprojekt außerhalb der regulären Arbeitszeiten erledigen und das Ganze für die Schüler kostenfrei bleibt, ist dabei unerheblich“, sagt Sebastian Eiden, Projektechef bei red.web. Auch Projektverantwortliche Sandra Elgaß und Customizing-Experte Sascha Gerlach ist die Erfahrung, die die Schüler machen können, persönlich sehr wichtig: „Wer selbst bei einer Schülerzeitung und in der Schülervertretung aktiv war, weiß, dass man dabei fürs Leben lernt“, erinnert sich Sandra Elgaß. „Hier wird Mitbestimmung, Professionalität und Verantwortungsbewusstsein eingeübt. Das bedeutet mitunter nicht nur einen besseren Start ins Berufsleben, sondern trägt dazu bei, dass sich die Schüler auch später im Leben mehr für ihr Umfeld engagieren.“ Sascha Gerlach, der die Schüler in allen technischen Fragen betreut, fügt hinzu: „Deshalb freuen wir uns, dass wir durch das Projekt ein klein wenig dazu beitragen können.“

Ein einmaliges Projekt, das beiden Seiten nutzt

„Ich hätte nicht erwartet, dass red.web uns dabei so bereitwillig unterstützt und das Ganze uns nichts kostet“, sagt Dennis Feldmann, denn auch das Hosting der Server bleibt für die Schüler kostenfrei. „Wir fühlen uns aber trotzdem absolut ernstgenommen und ich freue mich, dass ich der nächsten Generation von Schülerredakteuren diese Möglichkeit eröffnen konnte“, fügt Feldmann hinzu.

Für red.web allerdings bleibt dies ein einmaliges Projekt: „Wir können unsere Software nach diesem Modell nicht noch weiteren Schülerredaktionen zur Verfügung stellen – weitere Anfragen mussten wir leider schon ablehnen. Dennis Feldmann war nun mal der erste, der die Chuzpe hatte, uns einfach zu fragen“, sagt Projektechef Sebastian Eiden und erläutert nochmals: „Weitere ehrenamtliche Projekte wären zu viel Aufwand – auch wenn es uns Spaß macht, mit den Jugendlichen zu arbeiten.“ Ganz uneigennützig ist das Projekt natürlich auch nicht, gibt Eiden zu: „Auch red.web profitiert davon, das Feedback einer jungen und im Digitalen aufgewachsene Nutzergeneration zu erhalten – eine Win-win-Situation.“ 

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