Unser Tippgeber dieses Mal ist Clemens Boisserée, Jahrgang 1989. Er studierte bis Februar 2014 in Köln Online-Journalistik und wurde anschließend Volontär beim Bonner General-Anzeiger. Neben seinen regulären Volontär-Stationen engagiert sich Clemens Boisserée speziell in der Online-Redaktion und bei Social-Media-Themen. Beim GA gilt er in vielen Gebieten als Digital-Experte.

red.web-Kunden empfehlen: Praktische Helferlein fürs Digitale. Teil 3

Teil 3 unserer Serie "red.web-Kunden empfehlen: Praktische Helferlein fürs Digitale", diesmal mit Clemens Boisserée vom Bonner General-Anzeiger.

Beim Bonner General-Anzeiger ist derzeit einiges im Fluss. Viele Live-Streams, eine rege Update-Kultur sowie ein informativer Twitterstream: Das Bonner Redaktionsteam macht sich viele Gedanken über die Anforderungen im Digitalen. Auch in Sachen Tools: Hier kommen die Tooltipps aus der ehemaligen Bundeshauptstadt. Diesmal mit Volontär Clemens Boisserée, in dessen Blog man auch immer mal wieder etwas Interessantes zum Thema Tools und ihren Einsatz für die Tageszeitung lesen kann.

1) Vielschichtige interaktive Karten erstellen mit Cartodb

Mit Cartodb lassen sich Karten mit bis zu vier Ebenen schnell und einfach erstellen. Auch das eigene Logo lässt sich in der kostenfreien Variante einbinden. Meist reichen die Leistungen des kostenfreien Zugangs aus, um einzelnen Geschichten Mehrwert zu verleihen. Kostenpflichtige Features sind zum Beispiel die Möglichkeit, die Karten privat zu halten, Funktionen zur Zusammenarbeit mit anderen Usern oder mehr als 250 MB Speicher für Daten. Beim General-Anzeiger wurde das Tool eingesetzt, um das Ergebnis der OB-Wahl 2015 in Bonn aufzubereiten.

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Das sagt Clemens Boisserée:

Das geeignetste Karten-Tool, um durch Daten ohne größere Programmierkenntnisse auch vielschichtige interaktive Karten zu erstellen.

 

 

2) Mit Flip-Card einem Interview mehr Pfiff geben

Auf der Coding-Plattform Github findet sich das kleine Skript Flip-Card, mit dem sich ein Bild mit Vorder- und Rückseite durch einen Klick des Users entweder vertikal oder horizontal flippen lässt. Keine schlechte Idee, zum Beispiel für ein Interview ohne Worte, bei dem der Befragte in Bildern antwortet. So geschehen in diesem Beispiel beim General-Anzeiger.

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tl_files/red.web/Anwenderstorys/Boisseree_Clemens.jpgDas sagt Clemens Boisserée:

Ein kostenfreies, leicht verwendbares Skript, um Bilder und Interviews zu verbinden.

 

 

 

3) Den Vorher-Nachher-Effekt bei Bildern einbauen mit TwentyTwenty

Man darf keine Angst vor Codes haben, will man TwentyTwenty nutzen. Heruntergeladen wird der Code für einen sogenannten Container, in den sich zwei Bilder einbauen lassen. Setzt man den Container dann auf seine Homepage, erhält man ein Doppelbild mit einem Slider in der Mitte, den der User selbst bedienen kann. Schön umgesetzt hat der General-Anzeiger das in einer Geschichte zur Zerstörung in Bonn nach dem Krieg.

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tl_files/red.web/Anwenderstorys/Boisseree_Clemens.jpgDas sagt Clemens Boisserée:

„Vorher-Nachher-Bilder im Vergleich: Ein kostenloses Tool für (historische) Foto-Projekte.

 

 

 

Weitere Teile der Tooltipp-Serie:

Teil 1 unserer Serie mit Marcus Schwarze von der Rhein-Zeitung.

Teil 2 mit Tobias Köpplinger vom Nordbayerischen Kurier.

Unser Werkzeug-Vorschaubild auf der Startseite stammt von: Borea, Giovanni  / pixelio.de. Herzlichen Dank!

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